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Palm Express - Von St. Moritz nach Lugano

Hoch oben in St. Moritz startet die Reise mit dem gelben Postauto. Der Blick aus dem Fenster schweift über die vergletscherte Schweizer Bergwelt, der Palm Express ist unterwegs. Bergdorf um Bergdorf lässt er hinter sich und verlässt über den Malojapass (1815m) das Schweizer Engadin. Im 19. Jahrhundert wurde eine befestigte Passstraße gebaut, die ab diesem Zeitpunkt eine bequemere Überquerung der Alpen zuließ.

 

Die Ortschaft Maloja wartet mit mehreren Aussichtspunkten auf, von denen aus man einen Blick auf die Umgebung werfen kann - z.B. vom Aussichtsturm Belvedere. Ein belgischer Graf ist im 19. Jahrhundert maßgeblich an der Entwicklung des Ortes Maloja beteiligt. Sein Wunsch ist es, einen Ort der Zerstreuung für die reiche Gesellschaft zu schaffen. Er lässt Hotels und Villen errichten, ebenso das Schloss Belvedere und einige Kirchenbauten. Eine Ferienstadt für den Adel hat er zwar damit nicht geschaffen, trotzdem schätzen viele Urlauber die Ruhe und Idylle in Maloja.
 
Nach der Alpenüberquerung befinden sich die Passagiere des Palmexpress im Bergell, auch Val Bregaglia genannt. Die Passstraße windet sich in Serpentinen nach unten. Das Tal gehört zum Teil zur Schweiz, zum Teil schon zu Italien. In dem Ort Stampa informieren in der Ciäsa Granda zahlreiche Exponate über das Bergell. Im Vorbeifahren erahnt man die Vielfalt der Flora und Fauna im Val Bregaglia. Granitfelsen ragen hoch in den Himmel, so mancher Berg ist über 3000 Meter hoch.

 

Mit dem Palm Express zum Comer und Luganer See


Der Palm Express rollt nach Italien, genauer gesagt in die Lombardei. Nach den Kastanienwäldern und schneebedeckten Gipfeln im Schweizer Graubünden genießt man nun subtropisches, sonnenverwöhntes Klima inmitten vieler Palmen. Das malerische Städtchen Chiavenna, das Fischerdorf Gera Lario an der Römischen Straße und das mediterrane Menaggio am schönen Comersee liegen auf der Strecke des Postautos. Der Comersee misst über 50 Kilometer in der Länge, 4,5 Kilometer in der Breite und an der tiefsten Stelle reicht er 410 Meter hinab.

 

Nach einer Weile Fahrt erreicht der Palm Express den Luganersee, bald wird die Landesgrenze erneut überquert. Nach Graubünden und Norditalien bekommen die Fahrgäste jetzt das Schweizer Tessin zu Gesicht. Vorbei an Gandria am Monte Brè führt die Strecke schnurstracks Richtung Lugano, der Endstation der Reise mit dem Palm Express. Rund vier Stunden hat es gedauert, den Zielort zu erreichen. Allerdings können Sie sich auch eine interessante Teilstrecke aussuchen, einfach später zusteigen oder früher aussteigen - ganz nach Belieben.
 

 

 

 
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