Wallis und Tessin – der Nufenenpass

Veröffentlicht von First Hotel Admin am

Der Nufenenpass ist der höchste innerschweizerische Alpenübergang und bildet gleichzeitig die Grenze zwischen den beiden Schweizer Kantonen Wallis und Tessin. Mit seinem knapp 30jährigen Bestehen ist der Pass einer der jüngsten Schweizer Alpen-Pässe überhaupt, was auch an der Strassen Beschaffenheiten zu erkennen ist. Besonders auf der Nordwestseite sind diese in einem einwandfreien Zustand und erfreuen das Herz von Fahrrad und Motorradfahrern, die ohne Schlaglochumwege den Weg über den Nufenenpass befahren können. Nicht nur aber auch deshalb ist die Überfahrt des Nufenenpasses vor allem bei Motorradfahrern sehr beliebt.

Der Pass oder genauer gesagt die Passstraße schlängelt sich mit einer bis zu 14%-igen Steigung bis auf eine Höhe von 2478 Metern, hat eine Gesamtlänge von 37 Kilometern und führt von Ulrichen nach Airolo.

Auf dem Weg zur Passhöhe werden Reisende sicherlich Zeugen der Unachtsamkeit von Murmeltieren. Es gibt scheinbar unzählige dieser Tiere, die die gerne auch unvermittelt aus dem Nichts auftauchen und die Nufenenpass Pass-Straße kreuzen. Es ist daher ratsam, den eigenen wachsamen Blick auch auf die Straßenränder gleiten zu lassen und sich auf tierische Straßenüberkreuzer einzustellen. Es hilft ganz einfach Vollbremsungen zu vermeiden.

Nufenenpass kurvenreich bergauf – Motrorradfahrer freut’s

Wenn man nach einer kurvenreichen Fahrt die Passhöhe erreicht hat, wird man mit einer beeindruckenden Aussicht auf die grandiose Bergwelt belohnt. Stoppen macht auch hungrig und durstig. Auf dem Nufenen-Pass ist man darauf eingestellt, ein Restaurant bietet hierfür Abhilfe. Nebenbei bieten kleine Andenkenläden die Möglichkeit den Besuch des Passes auch per zu erwerbender Postkarte zu Hause zu dokumentieren.

Wer dem kleinen Trubel entgehen möchte, wird sich über den kleinen Bergsee freuen, der hier ebenfalls zum Verweilen einlädt. Nach einer Verschnaufpause geht es von nun ab mit zahlreichen Serpentinen abwärts in Richtung Airolo. Je tiefer man ins Tal gelangt, umso artenreicher wird die Landschaft. Bunte Blumen, grüne Bäume, sowie faszinierende Felsformationen heißen ihre Besucher im italienischen schweizer Kanton Tessin willkommen.

Malerische Bergdörfer verschönern die Nufenenpass Passstraße

Auf dem Weg von Ulrichen nach Airolo liegen die typischen Tessiner Bergdörfer Ronco, Villa und Bedretto. Gerade letzteres Dorf gilt als die (durchschnitts-) älteste Gemeinde der Schweiz und wird heute größtenteils von Senioren bewohnt. Im Winter ist Bedretto allerdings häufig nicht zu erreichen und regelrecht von der Außenwelt abgeschnitten.

Bei der Talfahrt hat man die Möglichkeit einen Abstecher zur Staumauer des Griessees zu machen. Von dort hat man einen sagenhaften Blick auf den imposanten Griesgletscher. Des Weiteren kann man hier eine kleine Gletscherwanderung unternehmen, um weitere Einblicke in eine mehr als sagenhafte Bergwelt zu erhalten. Lohnende Abstecher bieten auch die Ortschaften Münster und

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