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Die Schweizer Garde - Bewacher der Vatikanstadt

Jeder, der Rom besucht und am Vatikan vorbeigeht, wird sie sehen: Die Soldaten der Schweizergarde. Mit ihren farbenprächtigen Uniformen fallen sie an den Eingängen sofort ins Auge.

Papst Julius II. ist es, der anno 1505 die Schweizer Eidgenossenschaft um Soldaten zur Verteidigung des Vatikans bittet. Ein Jahr später dienen die ersten Schweizer Soldaten dem Heiligen Vater als Palastwache. Einen derben Verlust erleidet die Schweizer Garde durch die Plünderung Roms (1527). Bei den Kämpfen kommen viele Schweizergardisten ums Leben, nur ein Drittel des Kontingents überlebt. Zur Ehrung ihrer tapferen Soldaten legen die neuen Rekruten traditionell an diesem schicksalsträchtigen 6. Mai ihren Eid ab.

Wer in die Schweizergarde eintreten darf, ist streng festgelegt. Nur Männer - besser gesagt Schweizer - zwischen 19 und 30 Jahren dürfen sich melden. Sie müssen katholisch sein und einen einwandfreien Ruf haben. Eine weitere Voraussetzung ist die militärische Grundausbildung in der Schweizer Armee. Kleine Männer haben bei der Schweizer Garde keine Chance. Man muss schon über 1,74 Meter groß sein, um ins Gesamtbild zu passen. Außer Frage steht natürlich, dass der Soldat in bester körperlicher und gesundheitlicher Verfassung sein muss. Für die Dauer von zwei Jahren verpflichtet sich jeder Rekrut für den Dienst im Vatikan.


Schweizergarde und ihre repräsentativen Symbole



Wo der Papst auftaucht, ist die Schweizer Garde nicht weit. Die Päpstliche Schweizergarde ist für die absolute Sicherheit des Heiligen Vaters verantwortlich. Die Schweizergardisten bewachen die Eingänge zur Vatikanstadt mit akribischer Genauigkeit und Sorgfalt. Sie begleiten das Oberhaupt der katholischen Kirche auf seinen Reisen in andere Länder und verleihen wichtigen Feierlichkeiten durch Ehrenformationen einen besonderen Glanz.

Die alltägliche Uniform der Schweizer Garde ist blau. Zu besonderen Anlässen wirft man sich jedoch in Schale: die Gardeuniform mit Brustpanzer wird angelegt. Diese ist in den traditionellen Farben des Hauses Medici gehalten: blau, rot und gelb. Weiße Handschuhe und ein weißer Kragen vervollständigen das Erscheinungsbild. Die Kopfbedeckung ist entweder ein Helm oder eine Baskenmütze.


Ein weißes Kreuz teilt die Fahne der Schweizergarde in vier Segmente ein. Die Mitte des Kreuzes schmückt das Emblem des jetzigen Kommandanten. Im ersten Feld findet sich immer das Wappen des derzeitigen Papstes, dem die Schweizergardisten dienen. Das zweite und dritte Segment ist in den Farben der Medici gehalten. Den letzten Abschnitt ziert das Wappen von Papst Julius II. 
 

 

 

 

 

 
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