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Viertausender, Felsmassive um grüne Bergwiesen am Grosse Scheidegg Pass

Große Scheidd Blick von der Passhöhe

Er schlängelt sich über kleine Anhöhen in einem Tal zwischen mächtigen Viertausender Berge in den Schweizer Alpen. Im Kontrast steht hier die grüne Tallandschaft zu den weißen Gletscherkuppen. Und dabei eröffnet sich dieses Szenario mit seinen Besonderheiten nicht weit entfernt von der Hauptstadt Bern im gleichnamigen Kanton - bei der Fahrt über den Grossen Scheidegg Pass.

Seine Ausgangs- oder Endpunkte befinden sich in Meiringen auf 1370 m Höhe und Grindelwald auf 970 m. Optimale Eindrücke vom gesamten Landschaftsgebilde eröffnen sich bei einer "Abfahrt" von Meiringen aus.

 

Stopp in Meiringen: Sherlock Holmes' stürzte hier in die Tiefe


Meiringen, ebenfalls in einem Talkessel zwischen hohen Bergkronen, wartet vor Beginn der Reise mit einigen sehenswerten Blickpunkten auf. Dazu gehört die Aareschlucht ebenso wie die Reichenbachfälle, wo Arthur Conan Doyle seinen Detektiv Sherlock Holmes hineinstürzen ließ.

Nicht ganz so dramatisch, aber vom Bahnhof Meiringen beginnt dann die Reise über eine verschlungene Wege- und Straßenführung in Richtung Willingen. Kurz vor dem Ortsausgang führt rechts eine kleine Straße vom Weg nach Zwirgi/Schwendi. Nach Überwindung von 14 km Höhenunterschied ist dann der Grosse Scheidegg Pass erreicht. Diese Etappe führt durch eine noch fast wilde Berglandschaft mit Wiesen, Felsen, Wasserfällen und nur ganz vereinzelten Holzhütten und Gasthäusern.

 

Grosse Scheidegg Pass - Rosenfelder inmitten schroffer Schweizer Bergwelt


Hier oben bieten nun ein Rastplatz und Hospiz die Gelegenheit zu einer kleinen Pause beim ersten Blick auf das Tal rund um den Grossen Scheidegg Pass: Das Rosenlauital hat seinen Namen nicht umsonst, denn auf einigen Flächen erblühen tatsächlich ganze Rosenfelder - und das zwischen den massiven, mächtigen Felswände der Berge.

Die Fahrt über die verschlungene Passtraße führt an diesen Wänden entlang und in einen sich verbreiternden Talkessel hinab. Um diesen Talkessel erheben sich die Viertausender Wetterhorn, Schreckhorn und Eiger. Auch hier sorgt das Grindelwaldtal mit seinen grünen Wiesen für einen interessanten Kontrast gegenüber den rauhen Bergkuppen. Die Häuser im Tal wirken von der Scheidegg aus wie gezeichnete Miniaturausgaben in einem Bild. Einen anderen Reiz bietet im Winter der Blick auf die verschneiten Hütten und das Hotel im Berghang.

In Grindelwald lohnt sich dann eine Rückschau auf die erlebte schweizer Alpen-Pass-Welt auf der Grossen Scheidegg.

 

 

 

 
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